Ausgabe 02/2022

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Herzenssache – Versorgung für Herzkranke

DMP: Koordinierte Behandlung für Herzpatient*innen

Ist eine koronare Herzkrankheit diagnostiziert, ist das Disease Management Programm Koronare Herzkrankheit (DMP KHK) genau das Richtige, um mit der Krankheit so gut wie möglich zu leben und die Behandlung optimal zu gestalten.

Bei der KHK setzen sich die Arterien nach und nach zu, was den Blutfluss zum Herzen erschwert. Für KHK-Patient*innen ist das sehr gefährlich, denn im schlimmsten Fall führt die Erkrankung zu einem Herzinfarkt. Dass die Blutgefäße immer enger werden, hat unterschiedliche Ursachen wie z. B. das Alter, eine ungesunde Lebensweise oder familiäre Veranlagung.

Die häufigsten Risikofaktoren sind:
  • Übergewicht
  • Rauchen
  • Bluthochdruck
  • hohe Cholesterinwerte
  • Diabetes mellitus
  • Bewegungsmangel
Zu Beginn spüren wir meist nichts

Zu Beginn der Krankheit merken Betroffene oft nicht, was sich im Körper tut. Erst wenn schon 70 Prozent der Herzkranzgefäße durch Ablagerungen eingeengt sind, treten die ersten Symptome auf: zum Beispiel Atemnot oder ein Druckgefühl auf der Brust bei körperlicher Anstrengung. Dann spricht man von einer Angina Pectoris („Brustenge“).

Abgestimmte Behandlung

KHK wird je nach Schwere mit Medikamenten oder einer Operation (Stents oder Bypass) behandelt. Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt prüft dazu regelmäßig wichtige Werte wie Blutdruck und Blutzucker und ist die erste Anlaufstelle im DMP KHK. Gemeinsam mit weiteren Expert*innen, z. B. für Kardiologie oder Zuckerkrankheit, sowie Kliniken und Reha-Einrichtungen erarbeitet Ihre Praxis die optimale Behandlung.

Bei allen Fragen rund um DMP-KHK sind wir gern für Sie da: dmp@big-direkt.de

 

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Kardio-CT und Kardio-MRT im Grönemeyer-Institut
Bei Verdacht auf eine Erkrankung der Herzkranzgefäße bietet das Grönemeyer Institut mit einem Kardio-Computertomographen (CT) oder Kardio- Magnetresonanztomographen (MRT) eine schonende, nicht-invasive Alternative zur Herzkatheter- Untersuchung.
Schlaganfall-Risiko senken

Wer regelmäßig seinen Herzrhythmus prüft, kann Vorhofflimmern frühzeitig entdecken und sein Schlaganfall-Risiko reduzieren. Mit der App von RhythmusLeben lässt sich das einfach im Alltag umsetzen.